Der korrekte Umgang mit dem Start Button ist entscheidend für die Sicherheit und Effizienz von Automatisierungsanlagen. Durch die richtige Überwachung und Diagnose können mögliche Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden.
Der Start Button wird in einer Prozesslogik gedrückt und auch wieder losgelassen. Es werden beide Signalwechsel der Sequence abgefragt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Mögliche Ursachen für eine Fehlfunktion des Start Buttons können zum Beispiel eine Verschmutzung, ein mechanischer Defekt oder eine bewusste Manipulation sein.
Nach Abschluss des Tutorials sollten die Leser in der Lage sein, den Start Button in einer Prozesslogik richtig zu modellieren.
Vorgang im Logic Layer:
In dem System Layer werden zwei Zonen angelegt, eine Input Zone und eine invertierte Input Zone, um beide Signalwechsel abfragen zu können.
Die erste Zone wird erstellt und alle Eigenschaften benannt, dies funktioniert über „Fast Rename“. Hier wird unter „New Text“ der Name eingegeben und mit „Apply“ aktiviert. Folglich wird alles nötige gleich benannt. Danach wird die Zone mit „Clone to invert“ geklont, um alle Eigenschaften zu übernehmen.
Wenn weitere Schritte eingefügt werden, kann der Start Button je nach Anforderung unterschiedlich behandelt werden.
Möglichkeit 1: Es werden alle weiteren Operanden mit 0 – don´t care deklariert. Dies hat zur Folge das jede weitere Betätigung des Start Buttons keine Auswirkung auf den Prozess hat.
Möglichkeit 2: Alle anderen Operanden werden mit I - Interlock Check überwacht. Dies dient als Art Panikfunktion, dass bei erneutem Drücken des Start Buttons die Automatik der Anlage stoppt.
Möglichkeit 3: Hier werden alle weiteren Operanden mit M - Monitoring Check überwacht. Dies dient zur Diagnose bzw. Überwachung des Zustandes des Tasters. Jeder Tastendruck wird im Alarm Logfile in der HMI aufgezeichnet.