Video 9 - Features CMZ

Die Constantly Monitored Zone (CMZ) schützt Mensch und Maschine durch kontinuierliche Überwachung. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Überwachungsebenen und Fehlerarten. Die CMZ ist wichtig für die Qualität.

 

Constantly Monitored Zones (CMZ) werden in den Anlagenbereichen oder Sequences verwendet, die ständig durch Sensoren oder anderen Überwachungsmechanismen beobachtet werden.

Häufig handelt es sich dabei um kritische Komponenten oder Prozesse, bei denen Fehler schwerwiegende Folgen haben können. Zum Beispiel wird die Temperatur des Schneidewerkzeugs und des Materials in einer CNC-Maschine überwacht, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Diese Zonen sind auf drei Ebenen strukturiert: der Plant-Ebene, der Hardwarezone-Ebene und der Sequence-Ebene. Diese Einteilung bestimmt, welche Ebene bei einem Fehlverhalten abgeschaltet wird. Ein Fehler auf der Plant-Ebene, wie zum Beispiel ein Druckluftverlust, führt zum Abschalten der gesamten Anlage. Fehler auf der Hardwarezone-Ebene führen zum Stopp der betroffenen Zone, während Fehler auf der Sequence-Ebene den entsprechenden Prozess stoppen.

Alle auftretenden Fehler werden in der Alarmhistorie sorgfältig protokolliert. Die Erstellung und Bearbeitung der CMZ erfolgt über einen Editor, der verschiedene Optionen bietet. Es gibt drei Arten von Fehlern: Fatal Faults, Gate/Fortress Faults und Warning Faults.

  1. Fatal Faults sind schwerwiegende Fehler, die den Automatikmodus sofort deaktivieren, wenn eine verknüpfte Variable die Bedingung erfüllt.
  2. Gate/Fortress Faults treten bei Zugriffsverletzungen auf und deaktivieren den Automatikmodus und zeigen die entsprechende Zugriffsverletzung auf der HMI an.
  3. Warning Faults dienen der Information des Bedienpersonals und weisen auf drohende Gefahren hin, ohne den Automatikbetrieb zu beeinträchtigen.


Das nächste Video zeigt mehr über den PLC-Code, der aus dem Prozessmodell generiert wird, und wie man ihn erstellen und exportieren kann.